<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Hermann Bellenberg, Kriegsveteran</title>
	<atom:link href="http://www.russland-kriegsgraeber.de/?feed=rss2&#038;p=11" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.russland-kriegsgraeber.de/?p=11</link>
	<description>Webseite des VRK e.V.</description>
	<pubDate>Wed, 13 May 2026 01:39:33 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.5.1</generator>
		<item>
		<title>Von: Alexander</title>
		<link>http://www.russland-kriegsgraeber.de/?p=11#comment-21959</link>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2018 10:12:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.russland-kriegsgraeber.de/?p=11#comment-21959</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr van Gerven,

ich habe Ihren Bericht mit großem Interesse gelesen. Ich selbst bin weit nach dem Krieg geboren. Allerdings habe ich vor ca. 10 Jahren eine Russlandreise gemacht und kann daher einige Ihrer Schilderungen zu Land und Leute gut ausmalen. Verglichen mit Ihrer Ungewissheit sind wir (meine Mutter und ich) sehr gut im Bild, was mit ihrem Vater, meinem Großvater geschah. Daher ist es selbst für mich sehr schmerzlich zu lesen, dass es so viele offene Fragen, auch für Sie persönlich, gibt. Was Sie da mit Ihren Kammeraden (mit Verlaub: in dem Alter!) auf sich genommen haben verdient höchsten Respekt. Ihre Aussagen, dass logischerweise immer mehr Zeitzeugen aus dem Leben scheiden und auch ansonsten das Interesse an der Aufklärung dieser Schicksale auf beiden Seiten durch nachkommende Generationen immer mehr in den Hintergrund tritt, lässt mich sehr traurig und deprimiert zurück. Die meisten Menschen der zivilisierten Welt würden nicht einen Tag unter den von Ihnen geschilderten Umständen überleben. Sie selbst haben die Schwierigkeiten bezüglich Navigation, Versorgung, Hygiene, Wetter etc. beschrieben. Aber Sie hatten sicherlich viel im Voraus geplant, hatten die finanzellen und technischen Mittel, kamen zu Friedenszeiten und wurden von den Einheimischen eher unterstützt. Man kann es sich nicht nur annähernd vorstellen wie es unseren Vorfahren dort, fernab der Heimat, teilweise in aussichtslosen Situationen erging.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr van Gerven,</p>
<p>ich habe Ihren Bericht mit großem Interesse gelesen. Ich selbst bin weit nach dem Krieg geboren. Allerdings habe ich vor ca. 10 Jahren eine Russlandreise gemacht und kann daher einige Ihrer Schilderungen zu Land und Leute gut ausmalen. Verglichen mit Ihrer Ungewissheit sind wir (meine Mutter und ich) sehr gut im Bild, was mit ihrem Vater, meinem Großvater geschah. Daher ist es selbst für mich sehr schmerzlich zu lesen, dass es so viele offene Fragen, auch für Sie persönlich, gibt. Was Sie da mit Ihren Kammeraden (mit Verlaub: in dem Alter!) auf sich genommen haben verdient höchsten Respekt. Ihre Aussagen, dass logischerweise immer mehr Zeitzeugen aus dem Leben scheiden und auch ansonsten das Interesse an der Aufklärung dieser Schicksale auf beiden Seiten durch nachkommende Generationen immer mehr in den Hintergrund tritt, lässt mich sehr traurig und deprimiert zurück. Die meisten Menschen der zivilisierten Welt würden nicht einen Tag unter den von Ihnen geschilderten Umständen überleben. Sie selbst haben die Schwierigkeiten bezüglich Navigation, Versorgung, Hygiene, Wetter etc. beschrieben. Aber Sie hatten sicherlich viel im Voraus geplant, hatten die finanzellen und technischen Mittel, kamen zu Friedenszeiten und wurden von den Einheimischen eher unterstützt. Man kann es sich nicht nur annähernd vorstellen wie es unseren Vorfahren dort, fernab der Heimat, teilweise in aussichtslosen Situationen erging.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Alexander</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
